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Neulich hab' ich einer Schublade ein altes Heftchen mit Gedichten von und für mich gefunden. Mann, muss Liebe schön (gewesen) sein! ^^ Jetzt im Nachhinein dürfte der Großteil der Werke etwas kitschig und teilwas nur wenig eindrucksvoll daherkommen, dennoch möchte ich es nochmals wagen und eines davon veröffentlichen.
Ich will fliegen über Wälder, Flüsse und das weite FeldBis zum Horizont und weiter, dorthin wo es mir gefällt!Ich will fliegen wie die Adler, die ihr Ziel von weitem seh'n,Will nicht irren, straucheln, hadern, oder gar verloren geh'n!Ich will fliegen gleich dem Pfeile mitten in dein Herz hineinKeine Rüstung kann mich halten, will nur endlich bei dir sein!
(c) Poc Vecem, 2006
Hurray! Jetzt kommt doch glatt mal ein "niveauvoller" Eintrag! Ein kräftig Handgeklapper, bitte! *in die hände klatsch*
Ich präsentiere nun ein Gedicht, welches ich am 29.06.2006 verfasst habe. Es handelt von einem bestimmten Thema, das ich hier nicht weiter erläutern möchte. Euren Interpretationsansätzen möchte ich ja nicht im Wege stehen. Mittlerweile schreibe ich keine Gedichte mehr. Trotzdem wäre eine Rückmeldung von euch irgendwie cool.
In der Ecke eines RaumesVor dem Fenster, fest erstarrtSitzt versunken in des TraumesWogen ein Mann und verharrt.Ich kannte dich, warst voller Leben,Tatendrang, Courage und MachtTugendhaftigkeit stets dein Streben,hast gesungen Tag und Nacht.Von Heldensagen erzähltest dumir bei manchem GelageHelden ohne Rast und RuhStelltest du nie in FrageWolltest selbst so sein wie sieSchenktest ihnen Reim und LiederRastlos warst du selber nieVerehrtest sie doch immer wiederAuch mich hast du einst so verehrtMit Lyriken liebkostDein Sinn steht nun nach Schild und SchwertDeine Helden mir kein TrostDoch hast du aufgehört zu singenLebst nur noch in deinem TraumWirst dort mit ihnen die Schwerter schwingenBist dennoch gefangen in diesem RaumDeine Schalmey gebe ich dir zur Hand"Spiel ein Liedlein, nur für mich!"Alles Reden wie gegen die WandDein Traum bleibt wichtiger für dichTräumend dein Abenteuerchen bestreitenFürchte sehr, du hörst mich nichtLässt deine Flöte aus den Händen gleitenDein Altes Leben, es zerbrichtJe mehr du einfach von hier fliehstSo weniger kann ich dich haltenDie Zeit, die man geimeinsam genießtWird wiedermal gespaltenIch küsse dich sanft auf deine LippenVielleicht ein letztes MalVerabschiede dich nach guten SittenUnd verberge meine QualEs kommt der Tag, da werde icheinen wahren Helden nehmenLieber wär mir, ich nähme dichDoch du kannst dich nicht bequemen.Versteckst dich hinter Tugend,die du nicht mehr inne hastHälst dich besser als die JugendDie ihr ganzes Geld verprasstDoch selbst bist zu faul gewordenVerdienst dein eigen Geld doch nichtHast auch nicht mehr um mich geworbenSieh nur, wie mein Herz zerbricht.
(c) PocVecem, 2006