Posts mit dem Label Poetry and Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Poetry and Art werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 29. März 2008

Noch mehr Poesie...?!

Neulich hab' ich einer Schublade ein altes Heftchen mit Gedichten von und für mich gefunden. Mann, muss Liebe schön (gewesen) sein! ^^ Jetzt im Nachhinein dürfte der Großteil der Werke etwas kitschig und teilwas nur wenig eindrucksvoll daherkommen, dennoch möchte ich es nochmals wagen und eines davon veröffentlichen.

Ich will fliegen über Wälder, Flüsse und das weite Feld
Bis zum Horizont und weiter, dorthin wo es mir gefällt!

Ich will fliegen wie die Adler, die ihr Ziel von weitem seh'n,
Will nicht irren, straucheln, hadern, oder gar verloren geh'n!

Ich will fliegen gleich dem Pfeile mitten in dein Herz hinein
Keine Rüstung kann mich halten, will nur endlich bei dir sein!
(c) Poc Vecem, 2006

Freitag, 30. November 2007

Kulturteil

Hurray! Jetzt kommt doch glatt mal ein "niveauvoller" Eintrag! Ein kräftig Handgeklapper, bitte! *in die hände klatsch*
Ich präsentiere nun ein Gedicht, welches ich am 29.06.2006 verfasst habe. Es handelt von einem bestimmten Thema, das ich hier nicht weiter erläutern möchte. Euren Interpretationsansätzen möchte ich ja nicht im Wege stehen. Mittlerweile schreibe ich keine Gedichte mehr. Trotzdem wäre eine Rückmeldung von euch irgendwie cool.

In der Ecke eines Raumes
Vor dem Fenster, fest erstarrt
Sitzt versunken in des Traumes
Wogen ein Mann und verharrt.

Ich kannte dich, warst voller Leben,
Tatendrang, Courage und Macht
Tugendhaftigkeit stets dein Streben,
hast gesungen Tag und Nacht.

Von Heldensagen erzähltest du
mir bei manchem Gelage
Helden ohne Rast und Ruh
Stelltest du nie in Frage

Wolltest selbst so sein wie sie
Schenktest ihnen Reim und Lieder
Rastlos warst du selber nie
Verehrtest sie doch immer wieder

Auch mich hast du einst so verehrt
Mit Lyriken liebkost
Dein Sinn steht nun nach Schild und Schwert
Deine Helden mir kein Trost

Doch hast du aufgehört zu singen
Lebst nur noch in deinem Traum
Wirst dort mit ihnen die Schwerter schwingen
Bist dennoch gefangen in diesem Raum

Deine Schalmey gebe ich dir zur Hand
"Spiel ein Liedlein, nur für mich!"
Alles Reden wie gegen die Wand
Dein Traum bleibt wichtiger für dich

Träumend dein Abenteuerchen bestreiten
Fürchte sehr, du hörst mich nicht
Lässt deine Flöte aus den Händen gleiten
Dein Altes Leben, es zerbricht

Je mehr du einfach von hier fliehst
So weniger kann ich dich halten
Die Zeit, die man geimeinsam genießt
Wird wiedermal gespalten

Ich küsse dich sanft auf deine Lippen
Vielleicht ein letztes Mal
Verabschiede dich nach guten Sitten
Und verberge meine Qual

Es kommt der Tag, da werde ich
einen wahren Helden nehmen
Lieber wär mir, ich nähme dich
Doch du kannst dich nicht bequemen.

Versteckst dich hinter Tugend,
die du nicht mehr inne hast
Hälst dich besser als die Jugend
Die ihr ganzes Geld verprasst

Doch selbst bist zu faul geworden
Verdienst dein eigen Geld doch nicht
Hast auch nicht mehr um mich geworben
Sieh nur, wie mein Herz zerbricht.
(c) PocVecem, 2006